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      <caaml:highlights>Information des Lawinenwarndienstes Tirol zur Lawinensituation in Tirols Bergen, vom Freitag, den 23</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Auf den Bergen ist es zum Teil stürmisch und sehr kalt. Dazu kommen Nebel und Schneefall in den Nordalpen und am Hauptkamm. Während es am Nordrand von Tirol anhaltend schneien wird,  gehen weiter im Süden weniger ergiebige Schneeschauer nieder, unterbrochen von kurzen Aufhellungen. Temperatur in 2000m um –12, in 3000m um –18 Grad.&#xd;
Vorschau für Samstag: In den Nordstauregionen weitere Schneefälle, inneralpin und im Raum Innsbruck zwischendurch Aufhellungen. Im Süden Osttirols und Südtirols zum Teil sonnig.&#xd;
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Die Kaltfront, die unser Land überquert hat, brachte regionsweise sehr unterschiedlichen Neuschneezuwachs. In den Regionen des Arlbergs und Außerferns sowie den westlichen Teilen der Silvretta hat es mit bis zu 40cm am meisten geschneit. Ansonsten hat es verbreitet um 20cm Neuschneezuwachs gegeben, wobei die Nordalpen und die nördlichen Ötztaler- und Stubaier Alpen vergleichsweise mehr Neuschnee bekommen haben, als die südlicheren Regionen. In Osttirol sind hingegen nur wenige cm Neuschnee gefallen. &#xd;
Der Schnee, der während der 2.Novemberwoche gefallen ist, hat sich seither in schattseitigen Hanglagen zu einem sehr lockeren Schnee, sonnseitig in hochalpinen, vergletscherten Regionen zu einer meist harten Schneeschichte umgewandelt. Der nunmehr gefallene Neuschnee kann deshalb eine nur sehr schlechte Verbindung mit dieser Altschneedecke eingehen. &#xd;
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      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>In den hochalpinen, vergletscherten Regionen Tirols ist mit etwa 20cm Neuschneezuwachs zwar vergleichsweise weniger Schnee gefallen, als in den nördlicheren Gebieten, jedoch findet sich dort in allen Hanglagen eine Altschneedecke, mit der der Neuschnee nur sehr schlecht verbunden ist. Der sehr stürmische Wind in der Höhe, der haupsächlich aus dem Sektor W-NW weht, verfrachtet diesen Neuschnee in windabgewandte Hanglagen und bildet dort eine sehr störanfällige Schneedecke.&#xd;
Da in den Gletscherskigebieten Tirols schon Hochbetrieb herrscht und die Erfahrung gezeigt hat, dass die frühwinterliche Schneedecke in ihrer Gefährlichkeit häufig unterschätzt wird, möchten wir eindringlich darauf hinweisen, dass in allen sehr steilen, eingewehten Hangbereichen die Zusatzbelastung eines einzelnen Wintersportlers ausreichen wird, um eine Schneebrettlawine auszulösen. Allen Variantenfahrern, die nicht über die notwendigen Kenntnisse zur Beurteilung der Lawinengefahr verfügen, raten wir deshalb vor Variantenfahrten ab. In den übrigen neuschneereichen Regionen Tirols ist eine Lawinenauslösung vor allem in schattseitigen, glatt strukturierten Hängen (v.a. Grashängen) denkbar. &#xd;
Obwohl das Wetter derzeit nicht einladend ist, um Skitouren in Gletscherregionen durchzuführen, möchten wir neben der erheblichen Schneebrettgefahr auch auf die erhöhte Spaltensturzgefahr während dieser Jahreszeit hinweisen.&#xd;
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