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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Auch am Sonntag wird sich die Lawinensituation nicht wesentlich ändern. Durch einen prognostizierten Temperaturanstieg können in den tiefen, sehr neuschneereichen Gebieten vermehrt Lawinen bis zum Boden abgleiten.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Information des Lawinenwarndienstes Tirol zur Lawinensituation in Tirols Bergen, vom Samstag, den 24</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Die Gipfel der Nord- und Zentralalpen stecken oft in Wolken. In den Nordalpen schneit es den ganzen Tag leicht, gegen Abend wird der Schneefall stärker und erfasst auch den Hauptkamm. Temperatur in 2000m –12 bis –6 Grad, in 3000m –19 bis –12 Grad. Starker Nordwind.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Während der vergangenen zwei Tagen hat es in Tirol teils intensiven Neuschneezuwachs gegeben: So verzeichnen die Regionen der westlichen Silvretta, des Arlbergs und Außerferns mit bis zu 65cm den meisten Neuschneezuwachs. In den übrigen Regionen hat es verbreitet zwischen 25 und 40cm geschneit. Einzig in Osttirol sind nur wenige cm Schnee gefallen. Durch die sehr stürmischen Winde aus dem Sektor Nord wurde dieser Schnee umfangreich verfrachtet, weshalb in eingewehten Hanglagen deutlich mehr Neuschnee liegen kann. Dieser Neuschnee ist in hochalpinen, vergletscherten Gebieten mit der Altschneedecke eine nur schlechte Verbindung eingegangen. Dort lagert der Neuschnee in nördlichen Hangrichtungen auf einer aufbauend umgewandelten, sehr lockeren Altschneedecke, in südlichen Hanglagen auf einem meist harten Fundament. In den sehr neuschneereichen Regionen Tirols kann der Neuschnee direkt bis auf den glatten Boden abgleiten.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>Die Lawinengefahr in Tirol beschränkt sich derzeit in tieferen Lagen auf die sehr neuschneereichen Regionen Tirols. Dort sind Lawinenabgänge auf Steilhängen mit einer glatten Bodenoberfläche, also z.B. auf Grashängen oder Felsplatten denkbar. &#xd;
Ansonsten muss der Lawinengefahr in hochalpinen, vergletscherten Regionen die notwendige Beachtung geschenkt werden. Durch die schlechte Verbindung des verfrachteten Neuschnees mit der dort bereits vorhandenen Altschneedecke muss eine erhebliche Lawinengefahr beachtet werden. Dies bedeutet, dass in allen eingewehten Steilhängen bereits die Zusatzbelastung eines einzelnen Wintersportlers genügt, um eine Lawine auszulösen. Leider zeigen Lawinenunfälle um diese Jahreszeit immer wieder, dass die Lawinengefahr unterschätzt wird. Wir wollen deshalb den eindringlichen Appell an alle Variantenfahrer richten, derzeit den sehr störanfälligen, eingewehten Steilhängen konsequent auszuweichen.&#xd;
Wer unbedingt auf Gletschern Skitouren unternehmen will, der findet dort nicht nur deutlich eingeschränkte Tourenmöglichkeiten vor, sondern sollte auch an die stark erhöhte Spaltensturzgefahr denken.&#xd;
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