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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Laut Auskunft der Wetterdienststelle soll die Nullgradgrenze während des Wochenendes bis auf etwa 3500m&#xd;
steigen. Dadurch wird die Schneedecke bis in große Höhen durchfeuchtet. Schneerutsche aus glatten, sehr&#xd;
steilen Einzugsgebieten sowie nasse Lockerschneelawinen werden deshalb vermehrt in höheren Lagen&#xd;
auftreten. Die Schneedecke wird sich in tieferen Lagen entsprechend abbauen bzw. deutlich setzen. Spätestens&#xd;
ab Montag, den 13.10.2003 sollte sich die Situation allgemein entspannt haben.&#xd;
Die nächste Information zur Lawinensituation wird bei einer gravierenden Änderung der Situation erscheinen.&#xd;
Stündlich aktualisierte Messwerte von hochalpinen Messstationen sowie weitere Infos im Internet:&#xd;
www.lawine.at/tirol.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Information des Lawinenwarndienstes Tirol zur Lawinensituation in Tirols Bergen, vom Donnerstag, den</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Zwischen Arlberg, Lechtaler Alpen, Karwendel und Kitzbüheler Alpen sind die Berge in Regenwolken gehüllt.&#xd;
Am Hauptkamm hebt sich die Wokenbasis etwas, der Niederschlag wird allmählich schwächer.&#xd;
Schneefallgrenze bei etwa 1500m – 1700m. Teils sonnig in den Dolomiten. Temperatur in 2000m -1 bis +1&#xd;
Grad, in 3000m -4 Grad. Mäßiger, in hohen Gipfelregionen zum Teil kräftiger Wind aus Nordwest.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>In Tirols Bergen hat sich durch die teils intensiven Niederschläge seit dem 4.Oktober eine geschlossene&#xd;
Schneedecke mit bereits beachtlicher Mächtigkeit gebildet. In 2000m beträgt die Schneehöhe dabei verbreitet&#xd;
zwischen 30 und 70cm. Mächtigkeiten von 70cm sind vor allem in den Regionen des Arlbergs, des Außerferns,&#xd;
der Nordalpen und entlang des Alpenhauptkammes anzutreffen. Mit zunehmender Seehöhe steigt auch die&#xd;
Schneehöhe, die in den vergletscherten Gebieten Tirols verbreitet über 100cm beträgt.&#xd;
Durch die kräftig ansteigenden Temperaturen und die Niederschläge der vergangenen 24 Stunden wird die&#xd;
Schneedecke derzeit in Höhenlagen unterhalb etwa 2400m stark durchfeuchtet und verliert dadurch sowohl&#xd;
deutlich an Mächtigkeit als auch an Festigkeit. Mit zunehmender Seehöhe nimmt der Einfluss der&#xd;
Temperaturerwärmung entsprechend ab, der Windeinfluss jedoch dementsprechend zu. Letzterer hat in&#xd;
hochalpinen Regionen zu teilweise umfangreichen Schneeverfrachtungen und in den vergletscherten Gebieten&#xd;
zur Bildung störanfälliger Triebschneeansammlungen geführt.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>In Abhängigkeit der Seehöhe gestaltet sich die Lawinengefährdung derzeit sehr unterschiedlich: Trockene&#xd;
Schneebrettlawinen können nur im vergletscherten Hochgebirge ausgelöst werden. Dort sind sowohl eine&#xd;
Gleitfläche in Form von Gletschereis als auch spröde Triebschneeansammlungen vorhanden. Die&#xd;
Triebschneeansammlungen wurden durch den starken Windeinfluss der vergangenen Tage gebildet und&#xd;
befinden sich insbesondere in kammnahen Steilhängen der Exposition NO über O bis SO. Durch&#xd;
Zusatzbelastung, z.B. in Form eines Wintersportlers können diese gestört und zum Abgang gebracht werden.&#xd;
Völlig unterschiedlich ist die Situation in tieferen Höhenlagen, derzeit besonders unterhalb etwa 2400m,&#xd;
einzustufen. Durch den Temperaturanstieg und den Regen wurde die kürzlich gebildete Schneedecke&#xd;
durchfeuchtet bzw. durchnässt und kann dadurch auf steilen glatt strukturierten Hängen, insbesondere auf&#xd;
Wiesenhängen abgleiten. Ebenso können sich aus felsdurchsetzten Bereichen nasse Lockerschneelawinen&#xd;
lösen, die die vorhandene Schneedecke in Folge mitreißen.&#xd;
Aufgrund des Saisonstarts in den Gletscherskigebieten und der sich jährlich wiederholenden Spaltenstürze&#xd;
wollen wir heuer besonders eindringlich auf die bereits sehr heimtückische Spaltensturzgefahr auf den&#xd;
Gletschern hinweisen. Die sich bereits gebildeten Spaltenbrücken haben keinerlei Stabilität.</caaml:travelAdvisoryComment>
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