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      <caaml:dateTimeReport>2003-10-24T09:00:00+02:00</caaml:dateTimeReport>
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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Windtätigkeit im Hochgebirge kann zur Bildung neuer Triebschneeansammlungen führen. Tendenziell&#xd;
wird sich die Situation während der kommenden Tage jedoch beruhigen. Stündlich aktualisierte&#xd;
Messwerte von hochalpinen Messstationen sowie weitere Infos im Internet:&#xd;
www.lawine.at/tirol.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Information des Lawinenwarndienstes Tirol zur Lawinensituation in Tirols Bergen, vom Freitag, den 24</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Vor allem die Berge an der Alpennordseite werden sich bis zum Nachmittag nur zögernd von den&#xd;
Wolken befreien können. Tiefwinterliche Temperaturen herrschen den ganzen Tag im Gebirge.&#xd;
Temperatur in 2000m -10 Grad, in 3000m -15 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordwind.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Der Kaltlufteinbruch vom 23.10 auf den 24.10. brachte im gesamten Bundesland Neuschnee bis in die&#xd;
Tallagen. Verbreitet sind dadurch in Tirol zwischen 5 und 15cm, am Alpenhauptkamm zwischen 10 und&#xd;
30cm Schnee gefallen. Der Neuschnee lagerte sich sonnseitig unterhalb etwa 2000m, schattseitig&#xd;
unterhalb etwa 1800m auf meist aperem Boden ab, darüber jedoch häufig auf Altschnee, der von den&#xd;
Schneefällen von Anfang Oktober stammt. Dies ist insofern von Bedeutung, weil die meist oberflächig&#xd;
verhärtete Altschneedecke in hochalpinen Regionen prinzipiell als Gleitfläche für Schneebrettlawinen&#xd;
dienen kann. Die Windtätigkeit war zwar während der vergangenen 24 Stunden nur schwach bis&#xd;
mäßig, dennoch konnten sich in exponierten Kammlagen teilweise neue Triebschneeansammlungen&#xd;
bilden.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>Die Schneefälle führten zu einem leichten Anstieg der Lawinengefahr im Hochgebirge. Insbesondere in&#xd;
windexponierten hochalpinen Lagen sollte auf kleinräumig vorhandene Triebschneeansammlungen&#xd;
geachtet werden, die im sehr steilen Gelände vom Wintersportler gestört werden können. Mit etwas&#xd;
Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr können solche Gefahrenstellen jedoch leicht erkannt&#xd;
und diesen ausgewichen werden. Sobald wieder die Sonne zum Vorschein kommt, werden besonders&#xd;
aus sonnenbeschienenem, extremen Steilgelände Lockerschneelawinen abgehen. Wanderer sollten&#xd;
bei der Querung unterhalb von felsdurchsetztem Steilgelände diese Gefahr in Betracht ziehen.&#xd;
Besonders heimtückisch ist derzeit jedoch die Spaltensturzgefahr auf den Gletschern. Spaltenbrücken,&#xd;
die sich kürzlich gebildet haben, haben keinerlei Stabilität!&#xd;
Die nächste Information zur Lawinensituation wird nach intensiven Schneefällen im Hochgebirge&#xd;
erfolgen.</caaml:travelAdvisoryComment>
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