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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Die Schneedecke wird sich unter dem Einfluss der eher milden Witterung langsam setzen&#xd;
und dadurch stabilisieren, wobei dieser Prozess in großen Höhen etwas länger dauert.&#xd;
Morgen ist besonders aus extrem steilen sonnenbeschienenen Hängen mit dem vermehrten&#xd;
Abgang von Lockerschneelawinen zu rechnen.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Vorsicht vor hochalpinen Triebschneeansammlungen besonders entlang des Alpenhauptkammes</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Am Vormittag hüllen Wolken noch die meisten Berge ein und leichte Schneeschauer sind&#xd;
dabei möglich. Die höheren Gipfel am Hauptkamm und weiter südlich kommen oft schon am&#xd;
Vormittag in die Sonne. Die Hangwolken werden am Nachmittag dünner, die Sonne&#xd;
bekommt man aber nicht überall zu Gesicht. Temperatur in 2000m von -2 auf +2 Grad, in&#xd;
3000m von -7 auf -3 Grad steigend. Schwacher, in hohen Lagen mäßiger Wind aus&#xd;
Südwest bis Nordwest.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Während der vergangenen 48 Stunden fielen in Tirol teils beachtliche Niederschlagsmengen,&#xd;
die unterhalb etwa 2000m verbreitet als Regen, darüber als Schnee gefallen sind. Am&#xd;
meisten Neuschneezuwachs hat es dabei mit 25 bis 50cm entlang des Alpenhauptkammes&#xd;
gegeben. Dieser Neuschnee wurde durch anfangs noch stürmische Winde, die gestern&#xd;
jedoch deutlich an Stärke nachgelassen haben, in windabgewandte Hangbereiche&#xd;
verfrachtet. Dort lagert der Neuschnee auf einer Altschneedecke, die sich vor allem Anfang&#xd;
Oktober und ab dem 23.10. gebildet hat und somit bereits als Gleitfläche für&#xd;
Schneebrettlawinen dienen kann. In tiefen Lagen hat der Regen hingegen die vorhandene&#xd;
Schneedecke meist markant abgebaut bzw. vollkommen durchnässt.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>Am kritischsten ist die Lawinengefahr derzeit entlang des Alpenhauptkammes einzustufen.&#xd;
Dort herrscht oberhalb etwa 2300m erhebliche Lawinengefahr. Gefahrenstellen für den&#xd;
Wintersportler finden sich dabei vor allem in Form von kürzlich gebildeten&#xd;
Triebschneeansammlungen, die im sehr steilen Gelände bereits durch geringe&#xd;
Zusatzbelastung, also durch einen einzelnen Wintersportler ausgelöst werden können.&#xd;
Solche Gefahrenstellen sind in kammnahen Bereichen aller Hangrichtungen, ansonsten&#xd;
hauptsächlich in eingewehten Rinnen und Mulden der Expositionen W über N bis O&#xd;
anzutreffen. Generell gilt, dass mit zunehmender Seehöhe die flächenhafte Ausdehnung der&#xd;
vor diesen Schneefällen bereits vorhandenen Altschneedecke zunimmt, weshalb auch die&#xd;
Wahrscheinlichkeit einer Lawinenauslösung mit zunehmender Seehöhe entsprechend&#xd;
steigt.&#xd;
Vor allem unterhalb etwa 2200m können ganz vereinzelt noch kleine Nasschneerutsche&#xd;
abgehen.&#xd;
Da in den Gletscherskigebieten bereits Hochbetrieb herrscht, möchten wir unverändert auf&#xd;
die große Spaltensturzgefahr außerhalb des gesicherten Skiraums hinweisen.&#xd;
Die nächste Information zur Lawinensituation wird nach intensiven Schneefällen in der Höhe&#xd;
erscheinen.</caaml:travelAdvisoryComment>
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