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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Durch den Einfluss der warmen Temperaturen wird sich die Schneedecke rasch setzen und&#xd;
stabilisieren. Triebschneeansammlungen werden jedoch speziell in größeren Höhen bis&#xd;
etwa Mitte nächster Woche störanfällig bleiben.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>In hochalpinen Lagen entlang des Alpenhauptkammes Gefahr durch neue Triebschneeansammlungen - im süd</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>In den Nordalpen Traumwetter zum Wandern: Sonne pur, gute Fernsicht und&#xd;
ausgesprochen mild, die Nullgradgrenze steigt knapp über 3000m. Auch flaut der noch&#xd;
lebhafte Wind im Tagesverlauf ab. In den Südalpen oft Nebel mit einer Obergrenze von&#xd;
2000m. Temperatur in 2000m 1 bis 6 Grad, in 3000m -1 bis +2 Grad. Teilweise noch&#xd;
lebhafter, im Tagesverlauf jedoch schwächer werdender Wind aus südlichen Richtungen.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Das gestrige Tiefdruckgebiet brachte vor allem ganz im Süden des Landes beachtlichen&#xd;
Neuschneezuwachs. In den Lienzer Dolomiten hat es mit bis zu 70cm am meisten&#xd;
geschneit. Richtung Norden nahm die Niederschlagsmenge deutlich ab, wobei im übrigen&#xd;
Osttirol sowie in den südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen verbreitet um 30cm, in den&#xd;
südlichen Zillertaler Alpen bis zu 15cm Neuschnee gemessen wurden. Ansonsten schneite&#xd;
es nur wenige cm bzw. in den nördlichen Regionen Tirols oftmals gar nicht. Der Schnee ist&#xd;
unter dem Einfluss von sehr starkem Wind aus südlicher Richtung gefallen und wurde&#xd;
dadurch umfangreich verfrachtet. Speziell in schattseitigen Lagen oberhalb etwa 2300m war&#xd;
vor den Schneefällen eine Altschneedecke vorhanden, die als Gleitfläche für diese&#xd;
Triebschneeansammlungen dienen kann.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>In den niederschlagsreichen Gebieten entlang des Alpenhauptkammes, also speziell in den&#xd;
südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen, in den Zillertaler Alpen und den Osttiroler Tauern&#xd;
sowie im übrigen Osttirol herrscht oberhalb etwa 2300m erhebliche Lawinengefahr. Kritisch&#xd;
zu beurteilen sind dabei neu entstandene Triebschneeansammlungen, die sich gestern&#xd;
gebildet haben und hauptsächlich in schattseitigen Hängen und in Kammnähe anzutreffen&#xd;
sind. Die Anzahl solcher Gefahrenstellen nimmt mit zunehmender Seehöhe zu. Besonders&#xd;
aufmerksam sollten deshalb Wintersportler in den Gletscherskigebieten sein, weil die&#xd;
Störung solcher Triebschneeansammlungen bereits durch geringe Zusatzbelastung im&#xd;
Steilgelände erfolgen kann.&#xd;
In Osttirol und hier speziell im südlichen Osttirol ist auf die Gefahr von Schneerutschen aus&#xd;
steilen glatt strukturierten Hängen, insbesondere Grashängen zu achten. Generell werden&#xd;
sich durch die Tageserwärmung im extrem steilen Gelände vermehrt Lockerschneelawinen&#xd;
bilden.&#xd;
Unverändert möchten wir auch auf die große Spaltensturzgefahr auf den Gletschern&#xd;
hinweisen, weil während des Herbstes gebildete Spaltenbrücken meist nur ungenügende&#xd;
Stabilität haben.&#xd;
Die nächste Information zur Lawinensituation wird nach intensiven Schneefällen in den&#xd;
Bergen erfolgen.</caaml:travelAdvisoryComment>
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