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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Hochalpin bleibt auch noch während der kommenden Tage eine erhebliche Gefahr aufrecht,&#xd;
wobei mit neuerlichem Föhneinfluss besonders auf neu gebildete&#xd;
Triebschneeansammlungen zu achten ist. Der Temperaturanstieg wird parallel dazu zu&#xd;
einer langsamen Stabilisierung der Schneedecke führen.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Anstieg der Lawinengefahr mit steigender Seehöhe</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Vormittags ist die Sicht noch durch Wolken und Nebel eingeschränkt und es kann vom&#xd;
Haupkamm norwärts auch noch leicht schneien. Am Nachmittag kämpft sich die Sonne&#xd;
zumindest stellenweise durch den Hangnebel. Die Gletscher und die Berge der&#xd;
Alpensüdseite können schon am Vormittag die Sonne sehen. Temperatur in 2000m -6 bis -3&#xd;
Grad, in 3000m -12 bis -9 Grad. Schwacher bis mäßig starker Höhenwind aus&#xd;
unterschiedlichen Richtungen.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Während der vergangenen 24 Stunden hat es in Tirol neuerlich geschneit. Dabei ist verbreitet&#xd;
zwischen 20 und 30cm Neuschnee gefallen. In den Kitzbüheler Alpen waren es meist um&#xd;
10cm Neuschnee. Seit vorgestern hat es somit entlang des Alpenhauptkammes von der&#xd;
Silvretta bis zu den Osttiroler Tauern zwischen 30 und 70cm Neuschneezuwachs gegeben.&#xd;
Am schneereichsten ist derzeit die Region der südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen. Bei&#xd;
allgemein fallenden Temperaturen hat auch der Windeinfluss während des Schneefalls&#xd;
ständig abgenommen. Anhand der derzeitigen Schneeoberfläche kann man deshalb nicht&#xd;
erkennen, dass speziell am 27.11. extrem starker Wind zu Schneeverfrachtungen&#xd;
hautpsächlich in schattseitige kammnahe Hänge geführt hat. Die Verbindung dieser&#xd;
Triebschneeansammlungen nimmt mit zunehmender Seehöhe aufgrund der zunehmend&#xd;
verharschten Altschneeoberfläche ständig ab, was die Auslösewahrscheinlichkeit von&#xd;
Lawinen erhöht.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>Entlang des Alpenhauptkammes sowie in Osttirol herrscht oberhalb etwa 2400m verbreitet&#xd;
erhebliche Lawinengefahr. Gefahrenstellen für die Wintersportler gehen dabei vor allem von&#xd;
Triebschneeansammlungen aus, die sich speziell am 27.11. vor allem in schattseitigen und&#xd;
allgemein kammnahen Steilhängen gebildet haben. Derzeit haben wir insofern eine&#xd;
heimtückische Lawinensituation, weil die Gefahrenstellen durch die meist wenig&#xd;
windbeeinflusste Schneeoberfläche nur sehr schwer oder gar nicht erkannt werden können.&#xd;
Erfahrungsgemäß wird auch die beginnende Wetterbesserung dazu beitragen, dass frisch&#xd;
verschneite Steilhänge bedenkenlos befahren werden. Wir raten deshalb außerhalb der&#xd;
gesicherten Pisten zu erhöhter Wachsamkeit und defensivem Verhalten. Unerfahrene&#xd;
Personen sollten möglichst auf den gesicherten Pisten bleiben.&#xd;
In ganz Tirol ist zudem mit dem Abgang von Lockerschneelawinen aus extrem steilen&#xd;
Einzugsgebieten sowie mit Schneerutschen speziell aus grasbewachsenen Steilhängen zu&#xd;
rechnen.&#xd;
Unverändert sollte auch die immer noch großen Spaltensturzgefahr auf den Gletschern&#xd;
entsprechend berücksichtigt werden.&#xd;
Die nächste Information zur Lawinensitutation wird nach einer gravierenden Änderung der&#xd;
Situation erfolgen.</caaml:travelAdvisoryComment>
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