<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<caaml:Bulletin xmlns:caaml="http://caaml.org/Schemas/V5.0/Profiles/BulletinEAWS" xmlns:gml="http://www.opengis.net/gml" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://caaml.org/Schemas/V5.0/Profiles/BulletinEAWS http://caaml.org/Schemas/V5.0/Profiles/BulletinEAWS/CAAMLv5_BulletinEAWS.xsd" gml:id="InformationBulletinDeID1638" xml:lang="de">
  <caaml:metaDataProperty>
    <caaml:MetaData>
      <caaml:dateTimeReport>2004-11-20T07:30:00+01:00</caaml:dateTimeReport>
      <caaml:srcRef xlink:href="OpIDLwdTirol"/>
      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
    </caaml:MetaData>
  </caaml:metaDataProperty>
  <caaml:validTime>
    <caaml:TimeInstant>
      <caaml:timePosition>2004-11-20+01:00</caaml:timePosition>
    </caaml:TimeInstant>
  </caaml:validTime>
  <caaml:bulletinResultsOf>
    <caaml:BulletinMeasurements>
      <caaml:extFiles>
        <caaml:ExtFile gml:id="BulletinPhoto">
          <caaml:fileReferenceURI>https://lawine.tirol.gv.at/data/fotos/2015_bewoelkte_Gipfel_kein_Schnee.jpg</caaml:fileReferenceURI>
        </caaml:ExtFile>
      </caaml:extFiles>
      <caaml:comment>Mit der vorhergesagten Erwärmung ab Montag werden auf steilen Grashängen vermehrt&#xd;
Gleitschneerutsche zu beobachten sein.&#xd;
Die nächste Lawineninformation erfolgt bei wesentlicher Änderung der derzeitigen Situation.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Hochalpin kleinräumige Triebschneeansammlungen beachten!</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Zwischen einem Tief über Polen und einem Hoch über Frankreich bleiben die Alpen in einer&#xd;
Nordströmung. Direkt am Alpennordrand stauen sich dabei die Wolken.&#xd;
Die Gipfel am Alpennordrand sind von Wolken eingehüllt und mit weiteren unergiebigen&#xd;
Schauern muss man rechnen. Von den Dolomiten bis zu den Karnischen Alpen wird es&#xd;
meist sonnig sein. Temperatur in 2000m -12 Grad, in 3000m -18 Grad. Mäßiger bis starker&#xd;
Wind aus Nordwest bis Nord.</caaml:wxSynopsisComment>
      <caaml:avActivityHighlights></caaml:avActivityHighlights>
      <caaml:avActivityComment></caaml:avActivityComment>
      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Die Kaltfront, die gestern Tirol erreicht hat, brachte vor allem in Nordtirol&#xd;
Neuschneezuwachs. Am ergiebigsten war dieser in den Regionen der Silvretta-Samnaun,&#xd;
des Arlberg-Außerferns, der Nordalpen sowie der Kitzbüheler Alpen mit 15cm bis zu 40cm.&#xd;
Die Niederschlagsintensität nahm allgemein von Westen bzw. Norden des Landes Richtung&#xd;
Süden ab und betrug im übrigen Nordtirol meist um 10cm, im nördlichen Osttirol nur wenige&#xd;
Zentimeter. Das markante Wetterelement an dieser Kaltfront war der extreme&#xd;
Temperaturrückgang sowie der stürmische, sehr böige Wind, der inzwischen nachgelassen&#xd;
hat. Örtlich, meist entlang des Alpenhauptkammes, ist dieser vergleichsweise kräftiger&#xd;
ausgeprägt. Entscheidend für eine Lawinengefährdung ist derzeit das Vorhandensein einer&#xd;
zusammenhängenden Altschneedecke vor diesen Schneefällen, die als mögliche Gleitfläche&#xd;
für Schneebrettlawinen dienen kann. Dies ist einerseits in den mit Graswuchs versehenenen&#xd;
Bereichen in den Regionen des Arlbergs, des Außerferns, der Nordalpen sowie Teilbereichen&#xd;
der Kitzbüheler Alpen oberhalb etwa 2000m, vermehrt in schattseitigen Lagen der Fall.&#xd;
Andererseits gilt dies allgemein in den vergletscherten Regionen entlang des&#xd;
Alpenhauptkammes. Dort war die Altschneedecke sehr unregelmäßig verteilt und meist vom&#xd;
Wind geprägt. Ebenso fand man häufig an der Altschneeoberfläche lockere, bindungslose&#xd;
Schneekristalle.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>Eine Lawinengefährdung ist derzeit einerseit in den vergletscherten Regionen Tirols zu&#xd;
beachten. Dort hat es zwar nicht so ergiebig geschneit wie in den nordwestlichen Regionen&#xd;
Tirols, allerdings führte der starke Windeinfluss zur Bildung neuer, eher kleinräumig verteilter&#xd;
Triebschneeansammlungen. Diese sind aufgrund der kalten Temperatur spröde und können&#xd;
somit bereits durch die Belastung eines einzelnen Skifahrers ausgelöst werden. Weiters&#xd;
sollte man auch in den bereits etwas schneereicheren nördlichen Regionen Tirols vor allem&#xd;
in kammnahen Bereichen und dort, wo vor diesen Schneefällen bereits eine&#xd;
zusammenhängende Schneedecke vorhanden war, auf frische Triebschneeansammlungen&#xd;
achten. Mit Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr können solche Gefahrenstellen&#xd;
allerdings leicht erkannt und diesen ausgewichen werden. Unverändert möchten wir in den&#xd;
vergletscherten Regionen auf die während dieser Jahreszeit große Spaltensturzgefahr&#xd;
hinweisen.</caaml:travelAdvisoryComment>
    </caaml:BulletinMeasurements>
  </caaml:bulletinResultsOf>
  <caaml:locRef xlink:href="AT7"/>
</caaml:Bulletin>