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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Starker Wind führt zur Bildung weiterer Triebschneepakete. Mit dem vorhergesagten Neuschnee werden Gefahrenstellen mitunter schwerer zu erkennen. Die nächste Aktualisierung erfolgt spätestens am Dienstag, den 30.11.2010.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Starker Wind führte zu umfangreichen Schneeverfrachtungen - Eingewehte, steile Hänge meiden!</caaml:highlights>
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      <caaml:wxSynopsisComment>Allgemeine Wetterlage: Ein Tief über dem Golf von Genua zieht über die Adria bis zum Balkan. Es steuert sehr feuchte Luft aus Südosten in Richtung Alpen.&#xd;
Bergwetter heute: Vom Ortler über die Dolomiten bis zu den Hohen Tauern von der Früh weg Nebel und auch stellenweise leichter Schneefall, nördlich vom Alpenhauptkamm anfangs noch passable Sichten. Am Nachmittag dehnen sich die Schneefälle auch auf die Alpennordseite aus. Temperatur in 2000m -5 Grad, in 3000m -11 Grad. Starker Wind aus Süd bis Südwest.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureComment>Starker, zum Teil stürmischer Wind aus südlicher Richtung führte gestern zur Bildung umfangreicher Schneeverfrachtungen. Eindrucksvoll konnte man dies gestern in weiten Teilen Tirols, vermehrt in den südlichen Landesteilen in Form von großen Schneefahnen beobachten. Kalter, lockerer Neuschnee wurde somit von frischem Triebschnee überdeckt. Die Verbindung zwischen dem kürzlich gefallenen Neuschnee mit dem Triebschnee ist auch aufgrund der kalten Temperaturen meist nicht gut, die Störanfälligkeit entsprechend hoch.&#xd;
Hochalpin findet man schattseitig am Boden eine Schwimmschneeschicht, die zusätzlich als mögliche Gleitfläche für Schneebrettlawinen in Frage kommt.</caaml:snowpackStructureComment>
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      <caaml:travelAdvisoryComment>In den schneereicheren Regionen des Landes, das sind die Regionen entlang des Alpenhauptkammes von der Silvretta bis zu den Zillertaler Alpen, aber auch in Osttirol herrscht oberhalb etwa 1800m erhebliche Lawinengefahr.  Im restlichen Tirol ist die Gefahr oberhalb der Waldgrenze mäßig. In tieferen Höhenlagen nimmt die Gefahr in ganz Tirol von anfangs mäßig bis in tiefe Lagen auf gering ab.&#xd;
Die Hauptgefahr für den Wintersportler geht von frisch gebildeten Triebschneeansammlungen aus. Diese Triebschneepakete sind aufgrund der kalten Temperaturen spröde und lassen sich deshalb recht leicht durch geringe Zusatzbelastung stören. Vermehrt sind diese Gefahrenstellen im Sektor W über N bis O anzutreffen. Generell gilt, dass die Anzahl an Gefahrenstellen mit zunehmender Seehöhe zunimmt. In typischen Föhnschneisen sind diese vermehrt auch im Waldgrenzbereich anzutreffen. Mit etwas Erfahrung in der Lawinenbeurteilung kann man Gefahrenstellen derzeit jedoch recht leicht erkennen und diesen auch entsprechend ausweichen.&#xd;
Hochalpin, also oberhalb von 3000m, kann zudem im sehr steilen, vermehrt schattigen Gelände eine in Bodennähe befindliche Schwimmschneeschicht insbesondere an Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee durch geringe Belastung gestört werden.</caaml:travelAdvisoryComment>
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