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      <caaml:comment>Die Information zur Lawinensituation wird bei den nächsten intensiven Niederschlägen aktualisiert.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Gleitschneelawinen auf steilen Wiesenhängen, frischer Triebschnee im Hochgebirge!</caaml:highlights>
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      <caaml:wxSynopsisComment>Allgemeine Wetterlage:&#xd;
Tirol bleibt weiterhin in einer starken Höhenströmung, die in den nächsten Tagen hauptsächlich aus Westen bzw. aus Südwesten kommt und immer wieder Störungen eingelagert hat. Heute herrscht schwacher Zwischenhocheinfluss.&#xd;
Bergwetter heute:&#xd;
Auch im Gebirge lässt der Sturm etwas nach, trotzdem bleibt starker Wind aufrecht. Die Sicht verbessert sich noch am Vormittag, am Nachmittag liegen die Gipfel bereits in der Sonne. Im Tagesverlauf setzt in allen Höhenlagen Milderung ein. Temperatur in 2000m -5 Grad, in 3000m -11 Grad. Vormittags teils noch stürmischer West- bis Nordwestwind, nachmittags noch stark in den Nordalpen, sonst nur mehr mäßig&#xd;
Vorschau auf die nächsten Tage:&#xd;
Es geht abwechslungsreich, mit einigen, meist unergiebigen Schauern weiter.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureComment>Während der vergangenen 24 Stunden hat es neuerlich geschneit, diesmal im gesamten Land. Meist waren es zwischen 20 und 40cm. Starker Wind aus nördlicher Richtung verfrachtete diesen Schnee jedoch massiv, sodass oberhalb der Waldgrenze recht ausgeprägte, frische Triebschneepakete entstanden sind. Als Gleitfläche für diese Triebschneepakete kommt primär eine dünne, aufbauende Altschneeschicht in Frage, die noch von den herbstlichen Schneefällen stammt und speziell im vergletscherten Gelände etwas zusammenhängender anzutreffen ist. Ansonsten hat sich stellenweise im kammnahen, sehr steilen Gelände oberhalb etwa 2000m frischer Triebschnee auf kaltem, lockeren Neuschnee abgelagert, wo dieser kurzfristig zu stören sein wird.</caaml:snowpackStructureComment>
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      <caaml:travelAdvisoryComment>Inzwischen ist im ganzen Land der Winter eingekehrt. Entsprechend sollte man sich auf eine mögliche Lawinengefährdung einstellen.&#xd;
Am meisten aufpassen heißt es derzeit im Bereich von sehr steilen Wiesenhängen, wo der Neuschnee in Form von Gleitschneelawinen abgleiten kann. Diese Lawinenart kündigt sich meist durch Risse in der Schneedecke an und ist deshalb recht gut zu erkennen. Allerdings lässt sich der Abgangszeitpunkt praktisch nicht vorhersehen. Bereiche unterhalb von Gleitschneemäulern sollten deshalb gemieden werden.&#xd;
Oberhalb der Waldgrenze haben sich zudem mitunter recht ausgeprägte, frische Triebschneepakete gebildet. Deren Häufigkeit nimmt mit zunehmender Seehöhe zu. Im Sektor O über S bis SW sind diese speziell im kammnahen und sehr steilen Gelände oberhalb etwa 2000m zu stören. Im Nordsektor betrifft dies allgemein sehr steiles Gelände oberhalb etwa 2600m, speziell betroffen sind vergletscherte Bereiche. Dort können Schneebrettlawinen bereits durch geringe Belastung, also z.B. einen einzelnen Skifahrer ausgelöst werden.&#xd;
Eine kleinräumige Besonderheit dieses Winters: Speziell im schattigen Gelände lagert der Neuschnee zum Teil auf recht ausgeprägten Eisplatten, die sich während der langen niederschlagsfreien Periode gebildet haben. Neben einer möglichen Absturzgefahr können dort mitunter auch kleine Lawinen ausgelöst werden.</caaml:travelAdvisoryComment>
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