<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<caaml:Bulletin xmlns:caaml="http://caaml.org/Schemas/V5.0/Profiles/BulletinEAWS" xmlns:gml="http://www.opengis.net/gml" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://caaml.org/Schemas/V5.0/Profiles/BulletinEAWS http://caaml.org/Schemas/V5.0/Profiles/BulletinEAWS/CAAMLv5_BulletinEAWS.xsd" gml:id="InformationBulletinDeID930">
  <caaml:metaDataProperty>
    <caaml:MetaData>
      <caaml:dateTimeReport>2012-12-04T07:45:00+01:00</caaml:dateTimeReport>
      <caaml:srcRef xlink:href="OpIDLwdTirol"/>
      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
    </caaml:MetaData>
  </caaml:metaDataProperty>
  <caaml:validTime>
    <caaml:TimeInstant>
      <caaml:timePosition>2012-12-04+01:00</caaml:timePosition>
    </caaml:TimeInstant>
  </caaml:validTime>
  <caaml:bulletinResultsOf>
    <caaml:BulletinMeasurements>
      <caaml:extFiles>
        <caaml:ExtFile gml:id="ExtFileID01">
          <caaml:description></caaml:description>
          <caaml:fileReferenceURI>https://lawine.tirol.gv.at/data/fotos/wetter_wechselhaft_13.JPG</caaml:fileReferenceURI>
        </caaml:ExtFile>
      </caaml:extFiles>
      <caaml:comment>Neue Triebschneeansammlungen durch Wind und Schneefall. Die nächste Aktualisierung zur Lawinensituation wird bei einer gravierenden Änderung der Lawinensituation, spätestens jedoch am kommenden Freitag erfolgen.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Oberhalb etwa 2000m teilweise erhebliche Gefahr - Gleitschneerutsche auf Wiesenhängen</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights></caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Bergwetter: Verbreitet dicht bewölkt und nebelig, oft länger anhaltender Schneefall zuerst mehr im Westen, später mehr Richtung Tauern, Dolomitenraum und Osttirol. Insgesamt dürfte die Arlbergregion und das angrenzende Oberland am meisten Schnee abbekommen. Temperatur in 2000m -5 Grad, in 3000m -12 Grad. Lebhafter Wind, anfangs Südwest, später Nordwest.&#xd;
Vorschau für die kommenden Tage: Ab Donnerstag zeichnet sich noch einmal eine richtig winterliche und wahrscheinlich sogar recht neuschneereiche Periode ab, die sich bis ins Wochenende zieht.</caaml:wxSynopsisComment>
      <caaml:avActivityHighlights></caaml:avActivityHighlights>
      <caaml:avActivityComment></caaml:avActivityComment>
      <caaml:snowpackStructureHighlights></caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Langsam kehrt in Tirol der Winter ein, wobei die Schneeverteilung noch recht unterschiedlich ist. Am meisten Schnee liegt derzeit in den Regionen der Südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen, dem zentralen Teil der Nordalpen sowie in Osttirol. Der seit letzter Woche bei kalten Temperaturen häufig sehr locker abgelagerte Neuschnee wurde seit gestern durch sehr starken Windeinfluss massiv verfrachtet. Als mögliche Gleitfläche für Schneebrettlawinen kommt deshalb vor allem die Schichtgrenze zwischen frischem Triebschnee und kaltem, lockeren Neuschnee in Frage. In hohen und hochalpinen, v.a. schattigen und kammnahen Steilhängen in den Regionen entlang des Alpenhauptkammes können Schneebrettlawinen vereinzelt auch auf Oberflächenreif (Nigg-Effekt) sowie kleinräumig auf kantigen Kristallen innerhalb der Altschneedecke brechen.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights></caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>In den Regionen entlang des Alpenhauptkammes sowie in Osttirol herrscht oberhalb etwa 2000m erhebliche Lawinengefahr. Die Gefahr geht dabei von frischen Triebschneeansammlungen aus, die sich seit gestern durch den sehr starken Wind aus dem Sektor W über NW bis N gebildet haben. Schneebrettlawinen können dort im sehr steilen Gelände bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden, wobei die Auslösewahrscheinlichkeit mit zunehmender Seehöhe zunimmt. Die meisten Gefahrenstellen trifft man derzeit in den relativ schneereichen Regionen der Südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen, den Osttiroler Tauern sowie den Osttiroler Dolomiten an. Vorsicht ist somit vor allem in frisch eingewehten, sehr steilen Hängen aller Hangrichtungen, vermehrt jedoch der Hangrichtung N über O bis SW angebracht. Sofern es die Sichtverhältnisse zulassen, sind Gefahrenstellen derzeit gut zu erkennen.&#xd;
Aufgrund der Temperaturzunahme ist speziell im zentralen Teil der Nordalpen, zunehmend auch im Arlberggebiet und Außerfern sowie im südlichen Osttirol mit dem vermehrten Abgleiten der Schneedecke auf steilen Wiesenhängen zu rechnen.</caaml:travelAdvisoryComment>
    </caaml:BulletinMeasurements>
  </caaml:bulletinResultsOf>
  <caaml:locRef xlink:href="AT7"/>
</caaml:Bulletin>