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      <caaml:comment>Vorerst bei geringem Schneezuwachs kaum Änderung der Situation. Am Montag, den 08.12. soll der Wind zulegen. Entsprechend werden sich vermehrt frische Triebschneepakete bilden. Nächste Aktualisierung entweder bei gravierender Änderung der Situation, spätestens jedoch in einer Woche. Ständig aktualisierte Infos zur Situation finden sich auch in unserem Blog unter https://lawine.tirol.gv.at!</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Kammnahen, kleinräumigen Triebschnee entlang des Alpenhauptkammmes sowie in Osttirol beachten</caaml:highlights>
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      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Allgemeine Wetterlage vom 05.12.2014: Über dem westlichen Mittelmeer liegt ein Tief, das vor allem in tiefen Schichten feuchte Luft heran transportiert. Von Westen nähert sich zudem eine Störung.&#xd;
Bergwetter vom 05.12.2014: Auf den Bergen recht sonnig, auch wenn von Südosten höhere Wolkenfelder ausziehen und für diffuses Licht sorgen. In den Südalpen reicht der Hochnebel teilweise bis knapp 2000m. Nachmittags von Nordwesten her Eintrübung und am Abend aufkommender sehr schwacher Schneefall. Temperatur in 2000m: 1 Grad, in 3000m: -5 Grad. Meist nur schwach windig, auch auf klassischen Föhnbergen nachlassender Südwind.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Die Schneeverteilung in Tirol ist recht unterschiedlich. Im Norden des Landes liegt vergleichsweise am wenigsten Schnee. Richtung Alpenhauptkamm nimmt die Schneehöhe zumindest oberhalb etwa 2000m deutlich zu. So misst man auf den Gletschern teilweise bereits Schneehöhen von bis zu 2m. In Osttirol wiederum schneite es während der vergangenen Tage bis in Tallagen, mit einem meist sprunghaften Anstieg der Schneehöhe oberhalb etwa 2400m. &#xd;
Die Schneedecke ist in Summe recht gut aufgebaut. Allerdings haben sich seit dem 25.11. mögliche Schwachschichten zumindest ansatzweise gebildet. Am meisten muss man derzeit auf eingeschneiten Oberflächenreif in den Regionen entlang des Alpenhauptkammes oberhalb etwa 3000m (in Osttirol auch darunter) im schattigen, kammnahen Gelände achten (Nigg-Effekt). Weiters findet man zumindest in Nordtirol westlich des Wipptales eine dünne Eislamelle, in deren Bereich sich kantige Kristalle gebildet haben. Dies ist v.a. oberhalb etwa 2300m vermehrt im Sektor WNW über N bis ONO der Fall. Meist fehlt aber noch die notwendige Schneeauflage für entsprechende Spannungen. Frischer Triebschnee kann in großen Höhen zudem an der Grenzschicht zu lockerem Pulverschnee brechen.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>In Summe herrschen weiterhin recht günstige Verhältnisse. Eine mögliche Lawinengefährdung ist derzeit nur in den Regionen entlang des Alpenhauptkammes sowie in Osttirol vor allem oberhalb etwa 2500m denkbar. Vorsichtig zu beurteilen ist dabei vor allem kammnahes, sehr steiles, vermehrt schattiges Gelände. Dort findet man mitunter kleinräumige, kürzlich gebildete Triebschneepakete, die bereits durch geringe Belastung gestört werden können.&#xd;
In den Regionen entlang des Alpenhauptkammes kann die Störanfälligkeit v.a. oberhalb etwa 3000m durch die Einlagerung von Oberflächenreif im schattigen Steilgelände mitunter erhöht sein. In Osttirol trifft dies mitunter in geringeren Höhenlagen zu.&#xd;
Mit etwas Erfahrung in der Lawinenbeurteilung lassen sich Gefahrenbereiche in Form von frisch eingewehten Steilhängen (bei entsprechender Sicht) derzeit leicht erkennen.</caaml:travelAdvisoryComment>
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