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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Laut Auskunft der Wetterdienststelle ist mit einer Zunahme der Windtätigkeit während dieser Woche zu rechnen. Dadurch werden sich im Hochgebirge neue störanfällige Triebschneeansammlungen bilden.&#xd;
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Die nächste Information zur Lawinensituation wird spätestens am Freitag, den 15.11.2002 erscheinen. Stündlich aktualisierte Messwerte von hochalpinen Messstationen sowie weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.lawine.at/tirol. </caaml:comment>
      <caaml:highlights>Information des Lawinenwarndienstes Tirol zur Lawinensituation in Tirols Bergen</caaml:highlights>
      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Eine Kaltfront überquert heute die Alpen von West nach Ost. Morgen dreht die Höhenströmung langsam auf Südwest und an der Alpennordseite bildet sich ein starker Südföhn aus, der mindestens bis Donnerstag anhalten dürfte.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Vergangenes Wochenende hat es neuerlich Schneezuwachs von bis zu 25cm gegeben. In Summe sind somit in den hochalpinen Regionen der Silvretta, des Arlbergs und Außerferns und der Nordalpen seit dem 03.11. zwischen 40 und 120cm Neuschnee gefallen. In den Ötztaler, Stubaier, Tuxer, Zillertaler und Kitzbüheler Alpen sowie den Osttiroler Tauern waren es verbreitet zwischen 20cm und 40cm. Im südlichen Osttirol trat kaum Niederschlag auf. Der während der letzten 2 Tage zunehmende Höhenwind hat diesen Neuschnee speziell oberhalb etwa 2200m verfrachtet. Unterhalb dieser Höhenmarke trifft man hingegen auf eine meist feuchte bzw. in tieferen Lagen völlig durchnässte Schneedecke. Ein weiteres Charakteristikum der Schneedecke ist in der deutlichen Schneehöhenzunahme mit der Seehöhe zu sehen, was auf die intensiven Neuschneefälle Ende September zurückzuführen ist. Die sich damals gebildete Altschneedecke ist expositionsabhängig bereits oberhalb etwa 1900m bis etwa 2300m anzutreffen.  </caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>Durch die intensiven Regenfälle des heutigen Tages wurde die Schneedecke bis etwa 2200m hinauf destabilisiert. In den schneereichen Regionen Tirols haben sich deshalb speziell aus Steilhängen mit glattem Untergrund Lawinen gelöst. Solange der Regen anhält bleibt die Gefahr von Nassschneelawinen unterhalb etwa 2200m bestehen. Diese Gefahr wird aber durch die abklingenden Niederschläge und die während der Nachtstunden zu erwartende Abkühlung deutlich zurückgehen.&#xd;
In den hochalpinen Gebieten, wo eine Altschneedecke bereits Bodenunebenheiten ausgeglichen hat und somit als Gleitfläche für Lawinen dienen kann, muss besonders auf neue Triebschneeansammlungen geachtet werden. Der Wind des vergangenen Wochenendes wehte vornehmlich aus nordwestlichen bis westlichen Richtungen, wird aber laut Auskunft der Wetterdienststelle zunehmend auf Süden drehen. Dies bedeutet, dass demnächst praktisch in allen Hangrichtungen umfangreichere Verfrachtungen angetroffen werden können. Gefahrenstellen befinden sich vornehmlich in eingewehten Rinnen und Mulden sowie im Gratbereich. Zu beachten ist, dass im Steilgelände bereits die Zusatzbelastung eines einzelnen Wintersportlers ausreicht, um in frisch eingewehten Hängen Lawinen auszulösen. Achtung auf die oftmals große Spaltensturzgefahr in vergletscherten Regionen!&#xd;
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