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      <caaml:dateTimeReport>2016-12-23T09:00:00+01:00</caaml:dateTimeReport>
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      <caaml:comment>Patrick Nairz</caaml:comment>
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      <caaml:comment>Frisch gebildeter Triebschnee wird längerfristig das Hauptproblem darstellen. &#xd;
Die tägliche Berichterstattung beginnt mit dem nächsten ergiebigen Schneefall.</caaml:comment>
      <caaml:highlights>Kleinräumige, frische Triebschneepakete beachten - vorerst noch kein täglicher Lawinenlagebericht</caaml:highlights>
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      <caaml:wxSynopsisHighlights>Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck</caaml:wxSynopsisHighlights>
      <caaml:wxSynopsisComment>Wetterlage: Das Hoch über West- und Mitteleuropa wurde vom 22.12. auf den 23.12. etwas schwächer, verstärkt sich am 23.12. tagsüber aber wieder. Die Folge ist erneut trockenes Wetter mit viel Sonne. Ab dem Heiligen Abend kommt vorübergehend etwas Bewegung ins Wettergeschehen. Größere Schneemengen sind vorerst noch nicht in Sicht.</caaml:wxSynopsisComment>
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      <caaml:snowpackStructureHighlights>Schneedeckenaufbau</caaml:snowpackStructureHighlights>
      <caaml:snowpackStructureComment>Für die Jahreszeit liegt unverändert zu wenig Schnee. In besonnten Hängen ist es bis weit hinauf häufig schneefrei. Wintersportaktivitäten außerhalb der beschneiten Pisten sind stark eingeschränkt und halbwegs sinnvoll nur im hochalpinen Gelände möglich. Dies hat auch damit zu tun, weil die Schneedecke während der langen Schönwetterphase - dort wo diese nicht abgeschmolzen ist - massiv aufbauend umgewandelt wurde. Früher noch tragfähige Schmelz- bzw. Windkrusten wurden dadurch immer dünner. Die Folge ist, dass man unterhalb etwa 2800m verhältnismäßig häufig bis zum Boden durchbricht. Bezeichnend für den Schneedeckenaufbau ist derzeit eine Abfolge von kantigen Kristallen, Schwimmschnee, zum Teil auch Oberflächenreif mit meist dünnen Krusten. Sobald darauf Triebschnee abgelagert wird, muss von einer hohen Störanfälligkeit ausgegangen werden. Dies macht sich auch durch vermehrte Rissbildungen und Setzungsgeräusche bemerkbar. &#xd;
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Allgemein nehmen die Anzahl an Krusten innerhalb der Schneedecke sowie die oberflächennahe Beeinflussung durch Wind mit der Seehöhe deutlich zu. In hoch gelegenen, besonnten und sehr steilen Hängen findet man mitunter tragfähige Schmelzkrusten.</caaml:snowpackStructureComment>
      <caaml:travelAdvisoryHighlights>Beurteilung der Lawinengefahr</caaml:travelAdvisoryHighlights>
      <caaml:travelAdvisoryComment>Eine mögliche Lawinengefahr beschränkt sich derzeit im Wesentlichen auf meist kleinräumige, jedoch mitunter sehr störanfällige Triebschneeansammlungen. Es handelt sich um jene Triebschneepakete, die sich um den 19.12. gebildet haben. Während der Weihnachtsfeiertage wird die Anzahl solcher Gefahrenstellen durch etwas Neuschnee und kräftigen Wind zunehmen.&#xd;
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Gefahrenbereiche findet man dort, wo bisher eine Altschneedecke vorhanden war, die durch vorangegangene Föhnereignisse nicht zu massiv vom Wind beeinflusst wurde. Vemehrt trifft dies für schattiges Gelände oberhalb etwa 2200m zu. Der Vorteil: Mit etwas Erfahrung kann man frische Triebschneepakete derzeit sehr leicht erkennen und diesen entsprechend ausweichen.&#xd;
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Zusätzlich sollte oberhalb etwa 2800m ein mögliches Altschneeproblem nicht ganz außer Acht gelassen werden. Wir gehen aufgrund unserer Rückmeldungen und Beobachtungen allerdings von wenigen Gefahrenbereichen aus, die wohl nur mehr im extrem steilen, vermehrt schattigen Gelände an Übergängen von wenig zu viel Schnee durch große Belastung zu stören sein sollten. Vorsicht: Mitunter kann es sich dabei auch um Bereiche mit einer harten Schneeoberfläche handeln.</caaml:travelAdvisoryComment>
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